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Abwasserverband „Oberes Edertal”

Verbandskläranlage bei Haine

Der Abwasserverband „Oberes Edertal“, bestehend aus den Mitgliedskommunen Allendorf (Eder), Battenberg (Eder) und Burgwald, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz, dem in der heutigen Zeit immer zentralere Bedeutung zukommt.

Kontaktdaten:

Abwasserverband - Oberes Edertal
Gemeindeverwaltung Allendorf (Eder)
Schulstr. 5
35108 Allendorf (Eder)
Telefon: 06452 / 9131-0
Telefax: 06452 / 9131-20

Verbandsvorsteher:
Claus Junghenn
E-Mail: claus.junghenn(at)allendorf-eder.de

Kläranlage:

Telefon: 06451 / 8862
Telefax: 06451 / 714975

Klärwärter:
 Dieter Egenolf
Email: abwasserverband(at)allendorf-eder.de

Mitarbeiter:
 Benjamin Heine, Fabian Stenger


Die Kläranlage im „Oberen Edertal“

Grundsätzlich werden alle benötigten Messwerte mit dem Rechner erfasst und gespeichert. Die Erfassung der Messwerte einschließlich Maximal-, Minimal- und Mittelwertberechnungen geschieht vollautomatisch. Über den Bildschirm können die Ganglinien angezeigt oder mit dem Drucker protokolliert werden.

Störfälle werden sofort gemeldet.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die gesamte Kläranlage in den Jahren 1995 bis 1998 in zwei Bauabschnitten unter oft schwierigen Betriebsbedingungen wegen der zwingend erforderlichen Aufrechterhaltung des Klärbetriebes und voller Funktion der Kläranlage erweitert werden musste.

Phosphatfällung/-behandlung

Bedingt durch die Phosphatüberdüngung der Nord- und Ostsee und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna der Meere wurde der Grenzwert für Phosphat auf 2 mg/l Abwasser herabgesetzt.

Unter diesen Voraussetzungen installierte der Verband an der Kläranlage eine Phosphatfällungsanlage, mit der unter Zugabe von Eisensalzen das sich Abwasser befindliche Phosphat in einem chemischen Prozess abgespalten und zurückgehalten wird.

Der vom Gesetzgeber vorgegebene Grenzwert kann somit sicher eingehalten werden.

Dem Abwasserverband „Oberes Edertal“ war es ein großes Anliegen, immer neue Techniken, die eine Reduzierung der Betriebskosten erwarten lassen, auch anzuwenden.

Die Anlage ist ausgelegt für 13.000 EGW.