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Bürgermeister Karl-Frierich Frese im Amt bestätigt


Ein symbolischer Euro

 

 

Verleihung des Spar-Euro an die Gemeinden Allendorf und Bromskirchen: (von links) Die Bürgermeister Claus Junghenn und Karl-Friedrich Frese nehmen die Auszeichnung von Karl-Christian Schelzke, Geschäftsführer des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, und Joachim Papendick, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Hessen, entgegen. Foto: nh

Spar-Euro: Mit dieser symbolischen Auszeichnung würdigt der Bund der Steuerzahler Spar-Maßnahmen. Foto: dpa

Bund der Steuerzahler lobt Verwaltungsgemeinschaft Allendorf-Bromskirchen

WIESBADEN. Der Bund der Steuerzahler Hessen und der Hessische Städte- und Gemeindebund haben am Dienstag in Wiesbaden den Spar-Euro an ausgewählte hessische Kommunen verliehen. Darunter waren die Gemeinden Allendorf- Eder und Bromskirchen, die mit dem symbolischen Spar-Euro für ihre Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft ausgezeichnet worden. Mit dem Spar-Euro werden Städte, Gemeinden und Landkreise geehrt, die durch wirtschaftliches Verhalten der Verwaltung, die Förderung des Engagements der Bürger und Vereine oder durch interkommunale Zusammenarbeit positive Beispiele geben.

Einen Spar-Euro und eine Ehrenurkunde erhielten diesmal auch die Stadt Eltville (Rheingau- Taunus-Kreis), die Stadt Mühlheim am Main (Landkreis Offenbach) und die Stadt Bad Nauheim (Wetteraukreis). Allendorf und Bromskirchen haben bekanntlich zum 1. Januar 2015 ihre Verwaltungen zusammengelegt, um Kosten zu sparen und effektiver zu arbeiten. „Die dabei entstehenden Synergieeffekte sorgen für deutliche Einsparungen und entlasten so die Haushalte beider Gemeinden“,  lobte der Bund der Steuerzahler.

„Der Spar-Euro ist eine Bestätigung für uns“, sagte Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese der HNA. Die Auszeichnung sei zwar keine finanzielle, aber doch eine symbolische Belohnung für die Sparbemühungen in der Verwaltungsgemeinschaft. „Der Bund der Steuerzahler ist ein kritisches Häuflein, und normalerweise ist man als Bürgermeister froh, wenn man mit denen nichts zu tun hat“, sagte Karl-Friedrich Frese. Zu der Preisverleihung am Dienstag in Wiesbaden ging Frese zusammen mit seinem Kollegen Claus Junghenn dann aber doch gerne.

Alle Preisträger erhielten eine Plakette mit einem symbolischen Preisgeld von einem Euro und eine Urkunde. Mit der Auszeichnung sollen auch andere Städte, Gemeinden und Landkreise zur Nachahmung ermutigt werden. Der Spar-Euro wurde zum 14. Mal verliehen. Die Ehrung fand in den Räumen der Sparkassen- Versicherung statt. Der Bund der Steuerzahler Hessen und der Hessische Städte- und Gemeindebund hatten zuvor alle hessischen Kommunen dazu aufgerufen, sich mit Projekten zu bewerben. Eine unabhängige Jury wählte die Preisträger aus. (nh/jpa)

Textquelle: HNA

 


Auf gute Nachbarschaft

Bromskirchen-Somplar.  Das Netz der Wanderwege um den Bromskirchener Ortsteil ist erweitert worden. Ein neuer Weg führt  über die Nuhne direkt in das Gebiet der nordrhein-westfälischen Nachbarstadt Hallenberg. Dies geschah im Rahmen der Schaffung eines neuen Dorfmittelpunkts in Somplar.

Im Rahmen der Freiflächengestaltung zur Schaffung eines neuen Dorfmittelpunktes in Somplar wurde der dort viele Jahre unterirdisch und verrohrt laufende „Somplarer Bach“ geöffnet . Auf einer Länge von knapp 100 Metern  fließt er jetzt von der neuen Dorfmitte beim erneuerten Bauernhaus „Am Kamp“ oberirdisch in die Nuhne. Die Nuhne verläuft in dem Bereich direkt am nördlichen Ortsrand von Somplar. Die Mitte des Flusses stellt die Grenze zwischen der Gemeinde Bromskirchen und der Stadt Hallenberg dar, gleichzeitig also die Landesgrenze von Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Parallel zu dem freigelegten Bach entstand nahe der Ortsmitte eine Spiellandschaft für Kinder mit einem weiteren Wasserlauf. Der ebenfalls am neuen Gewässerufer entstandene Fußweg führt über einen Steg bis zur Nuhne. Das Ufer wurde mit heimischen  Bäumchen und Sträuchern bepflanzt.  „Dort brauchte der Weg aber aufgrund der gutnachbarlichen Beziehungen zwischen Hallenberg und Bromskirchen nicht zu enden“,  sagte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese bei einem Ortstermin mit seinem Hallenberger Kollegen Michael Kronauge und dem Somplarer Ortsvorsteher Holger Christ.  Im Gegenteil: Es wurde durch Trittsteine eine Überquerung der Nuhne für Fußgänger und Wanderer hergestellt. Und auf der Hallenberger Seite konnte eine Anbindung an dort verlaufende Feld- und Waldwege geschaffen werden. „Mittelfristig soll auf der Hallenberger Seite eine Anbindung an das dortige Wanderwegenetz geschaffen werden“, ergänzte Kronauge.

Die Kosten für die Gewässerrenaturierung betragen gut 62000 Euro.  Davon trägt das Land Hessen rund 52000 Euro aus Mitteln des Landes-Gewässerrenaturierungsprogramms.  Art und Umfang der Bauarbeiten beruhen auf einer zuvor erteilten wasserrechtlichen Genehmigung unter  Einbeziehung des Naturschutzes. „Mit der fußläufigen Verbindung ist nun quasi im ersten Schritt ein Rundwanderweg um Somplar mit ersten Anbindungen an das Wegenetz der Stadt Hallenberg entstanden“, freuten sich Bürgermeister Frese und Ortsvorsteher Christ. Mit Geldern der Dorferneuerung wurde auch die Renovierung des alten Bauernhauses „Am Kamp“  finanziert- das war von der Geldsumme her der größte Batzen der Investitionen.

Die gesamte neue Dorfmitte soll am Samstag, 24.Mai, ab 14 Uhr feierlich eingeweiht werden. Dazu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Nach Ansprachen gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Kuchen, weiteren Getränken und Gegrilltem. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Bromskirchener Posaunenchor.

Quelle: Erwin Striede

Auf gute Nachbarschaft stoßen in der Flußmitte der Nuhne unmittelbar bei der Landes- und Gemeindegrenze an: (v.l Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge, Somplars Ortsvorsteher Holger Christ, Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Otmar Vöpel aus Somplar (Besitzer der benachbarten Flächen beiderseits der Nuhne), Bromskirchens Mitarbeiter der Bauverwaltung, Hartmut Kroll.


Das hochgeschwindigkeitsnetz in Nordhessen

Für flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet im Landkreis Waldeck-Frankenberg und in der Region Nordhessen

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich mit den übrigen vier nordhessischen Landkreisen im sogenannten „NGA Cluster Nordhessen“ zusammengeschlossen, um unsere Region Nordhessen über die Grundversorgung hinaus auf Basis eines Glasfasernetzes flächendeckend mit schnellstem Internet zu versorgen.

Nur durch die Versorgung mit einem solch flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsinternet kann unser Landkreis und seine Städte und Gemeinden mit ihren Ortsteilen im ländlichen Raum auch weiterhin ein attraktiver Wohn- und Lebensort bleiben. Gerade für unsere Wirtschaft, das Handwerk und Gewerbe sowie Dienstleister ist ein schneller Internetzugang überlebenswichtig. Waldeck-Frankenberg ist derzeit digital gespalten. Es gibt Orte mit hohen Bandbreiten und Orte, in denen noch nicht einmal 1 Mbit/s flächendeckend zur Verfügung steht. Wir wollen nun erreichen, dass mittelfristig überall Bandbreiten mit mindestens 30 und bis zu 100 Mbit/s im Downloadbereich möglich werden. Insbesondere Betrieben wollen wir dabei eine gleich schnelle Nutzung der Up- und Downloadgeschwindigkeit ermöglichen.

Wir wenden uns daher heute gemeinsam an Sie, weil wir für die weitere Projektumsetzung den Bedarf für schnelles Internet im Landkreis abfragen müssen. Nur wenn uns eine ausreichende Anzahl der Menschen sowie Unternehmen im Landkreis mit einem „Ja“ bei Frage 3 des Fragebogens auf der Rückseite dieses Schreibens bestätigen, dass sie in den nächsten Jahren einen Bedarf von mindestens 30 Mbit/s haben werden, dürfen wir überhaupt erst in den Ausbau der notwendigen Infrastrukturen investieren.

Daher unsere herzliche Bitte:

Beteiligen Sie sich an der Umfrage auf der Rückseite dieses Schreibens!

Sprechen Sie auch Ihre Verwandten, Freunde und Bekannte auf die Umfrage an. Gerne können Sie den Fragebogen auch online unter www.regionnordhessen.de/breitband-umfrage ausfüllen. Sie brauchen sicher nicht mehr als 2 Minuten hierzu. Aus der Teilnahme resultieren keine Verpflichtungen für Sie.

So helfen Sie aktiv mit, den Landkreis und unsere Gemeinde Bromskirchen zukunftsfähig zu machen und den ländlichen Raum zu stärken.

Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihre aktive Unterstützung.

(Dr. Reinhard Kubat)
Landrat
Landkreis Waldeck-Frankenberg

(Frese)
Bürgermeister
GemeindeBromskirchen

Abschlussbericht Integriertes Klimaschutzkonzept für die interkommunale Arbeitsgemeinschaft Ederbergland

 

 

Integriertes Klimaschutzkonzept Ederbergland 2012

Integriertes Klimaschutzkonzept für die interkommunale Arbeitsgemeinschaft Ederbergland. Mehr

 

Landwirtschaftliche Zusatzberatung im "Oberen Edertal"

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und die Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Claus Junghenn und Heinfried Horsel haben einen Vertrag zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Gemeinde Bromskirchen und Allendorf (Eder) sowie der Stadt Battenberg (Eder) unterzeichnet.

Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist die stetige Verringerung der Belastungen des Grundwassers und der Oberflächengewässer bis zum Jahr 2015. Mit dem jetzt unterzeichneten Vertrag wird ein Beratungs- und Maßnahmenmanagement zur Reduzierung der Stickstoffeinträge und zur Minderung der Erosion auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen vereinbart.

Das Vertragsgebiet erstreckt sich auf die Kommunen Bromskirchen, Allendorf (Eder) und Battenberg (Eder). Im Einzelnen sind landwirtschaftliche Nutzflächen von ca. 3100 ha in den Gemarkungen Bromskirchen, Somplar, Allendorf, Battenfeld, Haine, Rennertehausen, Battenberg, Berghofen, Frohnhausen und Laisa erfasst.

Die Umsetzung des Projekts soll vertrauensvoll und zielorientiert auf der Basis einer freiwilligen Zusammenarbeit mit den Landwirten erfolgen. Die landwirtschaftlichen Betriebe sollen detailliert darüber beraten werden, wie sie die Schadstoffeinträge so gering wie möglich gestalten oder wie sie dafür sorgen können, dass die Einträge so niedrig bleiben, wie sie sind. Wie hoch der Beratungsaufwand sein wird, richtet sich nach dem Belastungspotential der jeweiligen Gemarkung.

Die drei Kommunen wurden als Projektträger vom Regierungspräsidium ausgewählt, weil sie bereits seit etwa zehn Jahren in verschiedenen Wasserschutzgebieten unter Beteiligung eines Zusatzberaters gemeinsam mit den dort wirtschaftenden Landwirten sehr erfolgreich Maßnahmen zur Verminderung der Nitratbelastung umsetzen. In allen Gewinnungsanlagen konnte der zu Beginn der Schutzgebietsprojekte vorhandene steigende Trend um gekehrt werden. Das hochwertige Gut Trinkwasser wurde somit bereits stark verbessert.

Die kleinräumige im Vertragsgebiet seit Jahren erfolgreich arbeitenden Wasserschutzgebietskooperationen werden weitergeführt. Sie dienen hier als Vorbild und als Beleg für die Bereitschaft der Landwirte, aktiv zum Gewässerschutz beizutragen.

Die entstehenden Projektkosten für die Beratung und die beratungsbegleitenden Maßnahmen trägt, mit Ausnahme der Zusatzkosten in den Kooperationen, das Land Hessen. Des weiteren sollen freiwillige Agrarumweltmaßnahmen, wie zum Beispiel der Anbau von Zwischenfrüchten oder Mulch- und Direktsaatverfahren, über das Hessische Integrierte Agrarumweltprogramm (HIAP) angeboten und umgesetzt werden.

Der Auftrag für die vereinbarten Beratungsleitungen wurde nach erfolgter Aisschreibung an die Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU) in Göttingen vergeben. Eine allgemeine Informationsveranstaltung fand am 26. Oktober 2011 statt.

Download: Flyer

Weitere Informationen:

Dr. Hans-Bernhard von Buttlar
Gunrad Deilke
Bühlstraße 10
37073 Göttingen

Tel.: (0 551) 5 48 85-0
Fax: (0 551) 5 48 85-11
E-Mail: kontakt(at)iglu-goettingen.de
http://www.iglu-goettingen.de


Handlungsleitfaden des Markttreffs Bromskirchen-Somplar

Handlungsleitfaden zur Durchführung des Markttreffs Bromskirchen-Somplar


Informationen über sparsame Haushaltsgeräte