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Profil

Die Gemeinde Bromskirchen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt dicht an der Grenze zum nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis. In drei Ortsteilen und zwei kleineren Wohnplätzen leben zur Zeit knapp 2.000 Einwohner.

Bromskirchen ist ein Wirtschaftsschwerpunkt in der Region Ederbergland mit mehr als 900 Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe. Führend sind die Metallverarbeitung und die Holzindustrie. Flankierend hat sich ein leistungsfähiges Handwerk- und Dienstleistungsgewerbe entwickelt. Die Gemeinde versteht sich als Förderer der Wirtschaft in allen Bereichen. Durch die Ausweisung eines Gewerbegebietes und von Wohngebieten über den örtlichen Bedarf hinaus sollen die Menschen zu den reichlich vorhandenen Arbeitsplätzen geführt werden.

Die bei der geringen Größe der Gemeinde gute öffentliche und weitere Dienstleistungsinfrastruktur hat sich die Gemeinde zu einem attraktiven Wohnstandort entwickelt. Bromskirchen gilt mit der modernen bürgerfreundlichen weil eigenständigen Verwaltung als besonders fortschrittliche und agile Gemeinde. Der Kontakt mit den Entscheidungsträgern auf allen öffentlichen und privaten Ebenen öffnet Wege und ebnet Perspektiven.

In der kommenden Zeit soll die örtliche Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Die Ansiedlung neuer Unternehmungen soll das Arbeitsplatzangebot verbreitern. Auf Grund der zurück gehenden Landwirtschaft kommt der Landschaftspflege und der Erhaltung der Natur wie der gewachsenen Kulturlandschaft eine wachsende Bedeutung zu. Naturschutzgebiete, umwelt- und naturverträgliche weitsichtige Planungen geben dem Naturraum eine herausgehobene Wertigkeit als Naherholungsgebiet und Wohn- bzw. Wirtschaftsstandort. Beides wird konsequent weiter entwickelt.

 

Geschichte

Seine erste urkundliche Erwähnung findet Bromskirchen in einer Note der Mainzer Erzbischöfe aus dem Jahr 1238. Nach dem 30-jährigen Krieg gelangt Bromskirchen zum Amt Battenberg und damit unter Hessen-Darmstädter Einfluss. Zu Preußen gehört das Amt Battenberg dann ab 1866 und erst 1952 erfolgt die Zuordnung zum damaligen Kreis Frankenberg. Seit der Hessischen Gebietsreform 1974 ist Bromskirchen die kleinste Gemeinde des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Die Entwicklung des Hauptortes war geprägt von der Kreuzung der beiden wichtigen Verkehrsachsen Köln-Kassel-Leipzig und Bremen-Frankfurt am Main. Dadurch konnte sich der Ort schnell entwickeln.

Über Jahrhunderte von der Landwirtschaft auf recht kargen Böden und dem Wald (Waldanteil über 70 %) geprägt, wandelte sich die Gemeinde nach dem Krieg durch die Ansiedlung der Firma Hoppe AG (führender europäischer Hersteller von Tür- und Fensterbeschlägen) zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort.